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Chicoréesalat am 05.02.

Liebe Kunden,

Jetzt im Februar bieten wir wieder Chicoréesalat an. Aber was ist eigentlich Chicorée? Gemüse? Obst? Frucht? Wo und wie wächst er?

Eine kleine Exkursion in die Gärtnerei…

Für die Bereitstellung des Artikels bedanke ich mich ganz herzlich bei der Naturkost Erfurt GmbH!

Chicorée – Vom Samenkorn bis zur Pflanze

Chicorée ist eine Verwandte der gemeinen Wegwarte. Nach der Aussaat im Mai bildet die Pflanze eine 15cm lange Rübe, die im Herbst geerntet, entlaubt und dann in dunklen Treibhäusern eingemietet wird, um im Laufe des Winters zugespitzte feste Knospen zu bilden. Diese Knospen werden nach Erreichen der vermarktungsfähigen Qualität geerntet und vermarktet.

Die größten Herausforderungen bei der Kultur sind die Sauberkeit auf dem Feld mit dem Ziel, gesunde Wurzeln zu erhalten. Außerdem ist Sauberkeit und korrekte Temperaturführung in der Treiberei zur Minimierung von Pilzkrankheiten und Entwicklung hochqualitativer Sprossen notwendig.

Aufgrund der aufwendigen Kultur ist Chicorée nur in den Wintermonaten erhältlich. Klaus Feick, Betriebsleiter der Gärtnerei Biotopia, hat die einzelnen Schritte dokumentiert und kommentiert:

Aufzucht des Chicorée:

  1. Aussaat des Chicorée-Saatgutes in kleine Dämme im späten Frühjahr
  2. Intensive Kulturpflege: Abflammen, Maschinen- und Handhacke, Dämme häufeln
  3. Rübenernte mit Siebkettenroder oder per Hand Mitte Oktober
  4. Putzen und Einstellen der Rübe in Treibkisten
  5. Aufbau der Treibkisten in dunklen Treibräumen übereinander. Von oben nach unten rinnt durch die Kisten 15 – 21°C warmes Wasser.
    Treibdauer: 21 Tage
  6. Einlagerung der gesamten Kisten ins Kühllager
  7. Ernte binnen sieben Tagen

Dämme:

Ernte der Rüben:

Putzen der Rüben:

Treibkisten:

Merke: Der Teil vom Chicorée den wir essen – das sind Sprossen. 🙂

 

 

 

Zitronenquark

Auch wenn uns gestern die Sonne dankenswerterweise reichlich bedacht hat und viele Menschen das an der frischen Luft genossen haben ist doch momentan die natürlich vorhandene Lichtmenge nicht besonders hoch.

Das Sonnenmahl bietet deshalb diese Woche unter anderem wieder Zitronenquark an. Mit frischen “Primofiore”-Früchten hergestellt kommen ganz nebenbei ein paar gesundheitsfördernde Vitamine, ermunternde Vitalsstoffe und Mineralien daher.

“Der Saft der Zitrone hat einen hohen gesundheitlichen Wert. Er wirkt appetitanregend, bakterientötend, fiebersenkend und kann bei Vitamin C-Mangelerscheinungen helfen.”

(Quelle: http://www.biotropic.com/?mm=20)

 

Neu im Januar

Mafé – Traditionelles aus dem Senegal

Mafé ist ein traditionelles One-Pot-Gericht, bei welchem verschiedene Zutaten auf einer Basis von Tomaten und Erdnusspaste zubereitet werden. Es kommt ursprünglich aus dem Senegal, wo es vegetarisch oder auch mit diversen Fleischsorten serviert wird. Ebenso ist es auch in anderen Ländern West- und Zentralafrikas ein sehr beliebtes Gericht. Die Zubereitung ist unkompliziert, es kann mit den verschiedensten Gemüsesorten hergestellt werden. Häufig werden Tomaten, Zwiebeln, Kohl, Blatt- oder Wurzelgemüse verwendet. Andere Versionen beinhalten Okra, Mais, Karotten, Paprika. Als Gewürz werden z.B. Knoblauch, Zimt, Peperoni, Paprika, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel verwendet.

Traditionell und je nach Nationalität wird es mit diversen Beilagen serviert:

  • Weißer Reis in Senegal, Mauretanien, Gambia
  • Fonio oder To (Hirsebrei) in Mali
  • Couscous in Westafrika, Sahara, Sahelzone
  • Fufu und Süßkartoffeln in den tropischen Gebieten wie Elfenbeinküste

Die ursprüngliche Art es zu servieren und zu verspeisen:

Im Senegal pflegt man Gastfreundschaft nicht nur als ein oberflächliches Konzept sondern eher als eine konsequente Haltung und fast einen Lebensstil. Diese verwurzelte Art der Gastfreundschaft wird mit dem Begriff Teranga beschrieben. Es äußert sich in verschiedenen Alltagshandlungen, so grüßt man jeden, an dem man vorbeigeht, ob er zur Familie gehört oder nicht und auch wenn es das zehnte Mal an dem Tag ist. Der Händedruck muss fest sein, als ein Zeichen des Respekts der jeweiligen Person gegenüber.

Mafé wird auf einer einzigen gemeinsamen Platte serviert. Einzelplatten bzw. Teller wie sie in unserer westlichen Traditionen üblich sind stellen keine Option dar. Die Servierplatte steht in der Mitte des Tisches, und jeder Gast bedient sich davon. Man isst nur mit der rechten Hand und verzehrt nur das, was genau vor einem ist.

Getrunken wird erst, nachdem das Hauptgericht beendet wurde.
Das Essen endet schließlich mit der Teezeremonie, Ataya genannt, die mehrere Stunden dauern kann und in drei Stufen unterteilt ist:
– Ein erster Tee wird eher bitter und nur leicht gesüßt gereicht: “bitter wie der Tod”
– Eine zweite Tasse wird süßer hergestellt: “sweet as life”
– Ein dritter Tee, nun sehr süß: “süß wie die Liebe”

Wer die erste Tasse annimmt muss bis zum Ende an der Zeremonie teilnehmen.

neue mail-adresse

liebe kunden,

bei schwierigkeiten mit der abmeldung über unser formular nutzen sie bitte folgende mail-adresse für die abmeldung:

abmeldung@sonnenmahl.de

unter dieser adresse erhalten sie eine versandbestätigung zu ihrer dokumentation.

 

 

 

bratapfel mit vanillesosse

am freitag bereiten wir als leckeres jahreszeitlich passendes dessert bratäpfel mit einer honig-mandel-sahne-füllung. dazu gibt es vanillesoße die unter verwendung von vanillepaste aus echten schoten hergestellt wird. vanillin kommt nicht in unseren kochtopf.

vanille gilt als stimmungsaufhellend, nervenberuhigend, fungizid (pilztötend), antimikrobiell und entzündungshemmend. gleichzeitig sättigt sie den appetit auf süßspeisen.

synthetisch erzeugtes vanillin hingegen – in vielen konventionellen backwaren und süssigkeiten eingesetzt – wird in manchen internetforen als krebserzeugend, mutagen, DNS-schädigend und chromosomenverändern eingeschätzt. es kann die konzentrationsfähigkeit gestört werden und die nervosität zunehmen.